Wenn man sich umhört, haben manche Leute Angst vor Rechtsanwälten, weil Sie denken, bereits das Klingeln an der Tür oder der Anruf kostet Geld.

Ich kann Sie beruhigen. Bei mir kostet es erst Geld, wenn ich sage, es kostet Geld.

Doch wieviel muss man für so eine Beratung durch den Anwalt einplanen?

Es gibt mittlerweile zwei Vergütungssysteme, einerseits das gesetzliche System des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) und dann das frei vereinbarte Honorar. Letzteres heißt so, weil man es eben frei vereinbaren kann. Hier müssen wir uns eben auf einen bestimmten Betrag einigen. Wenn nichts vereinbart wird, gelten die gesetzlichen Gebühren.

Das RVG sieht die Vergütung nach Gegenstandswert vor. Wenn Sie sich etwa um einen Betrag von € 5.000 dreht, dann wird das voraussichtlich folgende Kosten verursachen:

Erstberatung: € 190 zzgl. Auslagen und USt., insgesamt und brutto € 249,90

außergerichtliche Vertretung: € 391,30 zzgl. Auslagen und USt., insgesamt und brutto € 489,45

Die Vergütung für die Erstberatung wird übrigens, egal um was es geht, niemals mehr als € 190 betragen. Voraussetzung ist dabei, dass Sie Verbraucher sind und es sich um eine mündliche Beratung handelt. Wenn es danach um die außergerichtliche Vertretung geht, wird die Erstberatung voll angerechnet, dass heißt, Sie können im Beispiel oben nach der Erstberatung noch einmal darüber schlafen und mich dann erst weiter beauftragen, ohne dass es für Sie Nachteile bringt.

Die Auskunft, wieviel etwas kosten wird, ist bei mir kostenlos. Ich berechne nichts für einen Kostenvoranschlag.